Im Bauraum können die Kinder mit unterschiedlichen Materialien bauen und konstruieren.
Sie lernen, ihre Vorhaben sinnvoll und in Abstimmung mit anderen Kindern zu planen.

Sie lernen physikalische Gesetzmäßigkeiten kennen und bilden so den Grundstein für ihr mathematisches Verständnis. Durch ausprobieren, erbauen und zerstören machen sie elementare Erfahrungen.
Sie lernen spielerisch die Gesetzmäßigkeiten der Schwerkraft kennen und definieren Begriffe wie „vorne-hinten“, „oben-unten“, „innen-aussen“, „gross-klein“, „lang-kurz“ und „Schwer-leicht“. Die Kinder erfassen die Dreidimensionalität der geometrischen Formen und finden Möglichkeiten, diese zu Türmen, Brücken, Strassen, etc. zusammenzufügen.


Die Kinder verbinden ihre Bauwerke oft mit Fantasiespielen und haben so eine weitere Ausdrucksmöglichkeit ihrer Lebenswelt.
Indem sie mit den Händen schaffen, „begreifen“ und „erfassen“ die Kinder den Raum und erobern ihn auf diese Weise. Sie fahren z.B. den Raum mit Autos ab, durchfliegen die Luft mit einem Flugzeug oder bauen einen Turm nach ihren Vorstellungen.
Bauen ist ein Zusammenfügen von Einzelteilen. So erleben und erfahren die Kinder, wie Schritt für Schritt etwas entsteht. Mit der Zeit entwickeln sie ein statisches Verständnis dafür, welcher Bauklotz auf welchen gelegt werden muss, damit das Gebäude standhält.

Sarah Kuhrmeier
Heike Offen
Heike Offen